Vibrationsdämpfer
Vibrastop, der Schutz vor dem Tennisarm
Die Deutsche Erfindung des Vibrationsdämpfers ist ein kleiner, aber nützlicher Helfer im Kampf gegen den gefürchteten „Tennisarm“ und für viele ein weiterer Baustein zum richtigen Tennisschläger. Er bewirkt bei vielen Spielern eine Verbesserung des Schlaggefühls und des Hörempfindens beim Schlag.
Obwohl der Amerikaner Albert Brown Hilton bereits 1928 das Patent für den Vibrationsdämpfer erhielt schaffte dieser erst in jüngerer Zeit den Durchbruch auf dem internationalen Markt für Tenniszubehör, was zum Teil daran liegt, dass neuere Materialien von Tennisschlägerrahmen, wie zum Beispiel Carbon, Graphit und Fiberglas beim Schlag häufig einen klirrenden Ton erzeugen. Dieser recht nervige Nebeneffekt wird durch einen Vibrationsdämpfer unterdrückt. 1984 wurde der bekannteste Vibrationsdämpfer von Rene´ Lacoste erfunden.
Herstellerangaben zufolge absorbieren Vibrationsdämpfer, oder Vibrationsstopper, wie sie ebenfalls genannt werden, einen Teil der Schwingungen die beim Schlag entstehen. Bewiesen ist auf jeden Fall, dass die Schwingungsfrequenzen umgewandelt werden, was vielen Spielern ein besseres Spielgefühl vermittelt. Dieses durch den Vibrationsstopper erzeugte bessere Spielgefühl verhilft zusammen mit dem erzeugten satteren Ton zu einer entspannteren Muskulatur. Dies ist selbstverständlich gesundheitsfördernd und beugt dem Tennisarm vor.
Der Vibrationsdämpfer ist mittlerweile in allen möglichen Farben und Formen erhältlich. Von spartanischen und zweckgemäßen bis zu den verspielten Smilies von Wilson ist nahezu alles erhältlich.
Eine wichtige Regel ist, dass Vibrationsstopper bzw. Vibrationsdämpfer nur unterhalb der untersten Quersaite des Tennisschlägers angebracht werden dürfen.